Employee Advocacy

Pep fürs Personalmarketing

Wer für sein Unternehmen neue Talente finden will, muss sich eine Menge einfallen lassen. Und obwohl viele Personalverantwortliche verstanden haben, dass sich Unternehmen bei Arbeitnehmern bewerben müssen, bleiben Stellen unbesetzt. Warum? Weil Standardlösungen im Recruiting an ihre Grenzen stoßen. Weil Talente die interessanten Weichenstellungen im Unternehmen von außen gar nicht wahrnehmen. Und weil trotz cleverer Employer-Branding-Maßnahmen die Wettbewerber doch oft lauter und schneller sind. Eine mögliche Lösung für diese Herausforderung ist Employee Advocacy.

Was ist Employee Advocacy?

Employee Advocacy bezeichnet Word-ofMouth-Marketing im Social Web – und zwar durch Mitarbeiter als Fürsprecher für das eigene Unternehmen. Was sie zum Unternehmensalltag, zu neuen Initiativen und Entwicklungen über ihre Social-Media-Profile teilen, ist authentisch und deshalb glaubwürdig. Schließlich erleben und gestalten sie das Unternehmen täglich mit. Studien zeigen, dass jeder Mitarbeiter um die 340 individuelle Kontakte über verschiedene soziale Medien hinweg pflegt. Multipliziert man diese Zahl mit der Anzahl der Mitarbeiter, so ergeben sich weit mehr Kontaktpunkte, als ein Unternehmen über seine eigenen Kanäle je erreichen kann. Ein Erfolg versprechender Pfad, um Social Media Recruiting einen neuen Impuls zu geben und über dieses Netzwerk Talente anzusprechen.  

Warum lohnt sich Employee Advocacy fürs Recruiting?

1. Höhere Reichweite.
Menschen agieren lieber mit ihren Freunden und Bekannten als mit Unternehmen oder Marken. Social-Media-Kanäle sind darauf ausgerichtet: Bei Facebook werden beispielsweise durch den neuen Algorithmus Statusupdates der eigenen Freunde häufiger angezeigt als Unternehmensneuigkeiten. 

2. Höhere Glaubwürdigkeit und Authentizität.
72 Prozent der breiten Öffentlichkeit vertrauen laut einer weltweiten Edelman-Studie vor allem Inhalten, die ihre Freunde oder Familienmitglieder teilen. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass klassische Anzeigen oder Marketing-getriebene Inhalte als subjektiv gefärbt und daher als weniger glaubwürdig empfunden werden.  

3. Strategische Steuerung statt Zufallstreffer.
Positive Bewertungen auf Bewertungsplattformen wie Kununu oder Glassdoor erhalten? Glückwunsch! Leider eher Zufallstreffer, die sich nur eingeschränkt unterstützen lassen. Echte Employee Advocacy fürs Recruiting braucht mehr: eine gute Strategie, den passenden Content und Werkzeuge, um Kollegen das Teilen von Stories und Informationen über ihre eigenen Kanäle zu erleichtern. Dazu gehört auch eine Kultur der Offenheit und Transparenz, die Mitarbeitern die Rolle als Markenbotschafter zugesteht.  

4. Engere Mitarbeiterbindung.
Wer sich als Botschafter seines Arbeitgebers sieht, empfindet Wertschätzung für die eigene Meinung und fühlt sich ernst genommen. Das erzeugt eine zusätzliche Ebene der Mitarbeiterbindung. 

Wer profitiert von Employee Advocacy?

Recruiter
Gewährleisten reichweitenstarke Kommunikation der Arbeitgebermarke über die Bereitstellung von Unternehmensinhalten.

Mitarbeiter
Werden zu Markenbotschaftern und schärfen ihr Experten-Profil im Markt durch Teilen der Inhalte über ihre sozialen Netzwerke.

Talente
Gewinnen einen authentischen Einblicks in das Unternehmen und werden potentiell auf geeignete offene Stellen aufmerksam.

Wie packt man Employee Advocacy an?

Wichtig ist, Vertrauen in die Kollegen und ihr Urteilsvermögen als Markenbotschafter zu setzen. Als Faustregel sollte das Prinzip der Freiwilligkeit gelten: Wer Lust hat, macht mit und darf selbst entscheiden, was er verbreitet. Das Unternehmen kann Hilfestellung anbieten, indem es relevante Inhalte zur Verfügung stellt. Die entscheidende Frage ist hier: Was interessiert die Zielgruppe und was passt zum Unternehmen? Welche Infos zu Initiativen, zu offenen Stellen oder neuen Projekten sind sinnvoll? Und welche Darstellung spiegelt die Arbeitgebermarke am besten wieder – humorvoll, seriös, innovativ? Idealerweise unterstützen gemeinsame Elemente – von Richtlinien, über fertigen Content bis hin zu einzelnen GIFs oder Hashtags – die gemeinsame Sache, ohne sie gleichzeitig einzuschränken. Schließlich hilft eine technische Basis wie Talentry Stories, um Content über alle Tools und Kanäle hinweg und mit verschiedenen Endgeräten teilen zu können.  

Neugierig geworden?

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Talentry Ihnen bei Ihrem Employee Advocacy Projekt helfen kann!

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