Mitarbeiter werben Mitarbeiter

Und zwar mit Köpfchen!

Mitarbeiterempfehlungen halten 78% der HR-Experten für den wertvollsten Recruiting-Kanal, so der Recruiting Trends Report 2018 von Entelo. Klingt nach einem Must-have in Zeiten von Fachkräftemangel. Aber wie gut klappt es mit dem Referral-Programm tatsächlich, bei dem Mitarbeiter aus dem eigenen Kontaktnetz Talente als potenzielle neue Kollegen vorschlagen? In der Realität fehlt es oftmals an Budget, der passenden Digitalkultur und an Fachwissen. 

Das spricht für Mitarbeiterempfehlungsprogramme 

Argumente gesucht, um die Geschäftsleitung von einem Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Konzept zu überzeugen oder ein vorhandenes Programm auszubauen?  

Die wichtigsten Pluspunkte:  

1. Günstige Alternative.
Gerade wenn Budget fürs Recruiting knapp ist, liefert ein Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Konzept eine günstige Alternative. Die Rechnung ist einfach: In der Regel wird der Mitarbeiter, der erfolgreich einen neuen Mitarbeiter wirbt, mit einer Prämie bedacht. Dennoch betragen die Kosten für eine Einstellung auf eine Empfehlung nur einen Bruchteil dessen, was für Headhunter, Personalagenturen und Stellenanzeigen auf unterschiedlichen Kanälen ausgegeben wird. 

2. Größerer Kandidatenpool.
Wer seine Mitarbeiter offene Stellen in ihren persönlichen Netzwerken teilen lässt, der erreicht darüber einen riesigen Kandidatenpool. Denn die Zahl der Talente, die aktiv sucht und auf traditionelle Recruiting-Aktionen wie Jobanzeigen reagiert, ist viel kleiner als die Gruppe derer, die sich auf Empfehlung eines Freundes für einen Arbeitgeberwechsel begeistern lässt. 

3. Richtige Besetzung.
Niemand kennt ein Unternehmen, seine Kultur und seine Anforderungen besser als ein Mitarbeiter. Deshalb kann er einem Freund, dem er eine offene Stelle bei seinem Arbeitgeber empfiehlt, authentische Einblicke geben. Andererseits kennt er den Freund so gut, dass er beurteilen kann, ob sich dieser im Team wohlfühlen wird. Dieses Matching hat Vorteile über den Recruiting-Prozess hinaus: Studien belegen, dass Mitarbeiter, die von anderen Mitarbeitern geworben wurden, schneller in die neue Stelle hineinfinden, mehr Leistung bringen und sich länger an das Unternehmen binden. 

Fehlendes Budget, fehlendes Fachwissen, keine Digitalkultur – wie klappt’s trotzdem? 

Häufigster Fehler bei Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Programmen sind fehlende oder ineffiziente Prozesse, die zu Frust bei den Kollegen führen. Die Motivation zur Teilnahme schwindet – und schon liefert das Programm nicht mehr die erhofften Ergebnisse. Die folgenden Punkte verhelfen auf die Erfolgsspur:  

1. Ablauf und Prozesse planen.
Bevor es losgeht, gilt es, die Mechanik des Programms durchzudenken und aufzusetzen. Welche Informationen stellt das Unternehmen über offene Stellen bereit, wie können die Mitarbeiter diese teilen? Wie werden Empfehlungen verwaltet und in den Recruiting-Prozess bzw, das Bewerbermanagementsystem eingebunden? Welche rechtlichen Aspekte in Bezug auf die DSGVO müssen berücksichtigt werden?

2. Excel – nein danke!
In mittleren und großen Unternehmen braucht es mehr als ein paar Listen, um all diese Prozesse effizient steuern zu können. Eine Plattform wie Talentry Jobs wird zur digitalen Schaltzentrale für alle Beteiligten und ermöglicht, soziale Netzwerke von Mitarbeitern gezielt einzubinden.

3. Erfolgsfaktor Kommunikation.
Mitarbeiter kommen in der Regel nicht zur Arbeit und fragen sich, wen sie heute mal empfehlen könnten? Regelmäßige Erinnerungen, welche Jobs gerade besetzt werden müssen, sind daher Pflicht, um das Programm immer wieder zu befeuern. 

4. Anreize schaffen. 
Die Erfolgsprämie für die Vermittlung eines neuen Mitarbeiters kann ein einfallsreiches Geschenk, zusätzlicher Urlaub oder ein Geldbetrag sein. Wichtig ist, das Prämiensystem transparent zu regeln und zu kommunizieren, um die Motivation hoch zu halten. Gamification-Ansätze, die den Mitarbeiter spielerisch zur Teilnahme motivieren, schaffen zusätzliches Engagement.  

5. Empfehlungen einfach machen. 
Letztlich gilt, den Mitarbeitern die Teilnahme an dem Programm so einfach wie möglich zu machen. Auch hierbei unterstützt eine digitale Empfehlungsplattform, die Mitarbeiter intuitiv bedienen können. Dazu gehört beispielsweise, Empfehlungen mit möglichst wenigen Klicks über mobile Endgeräte zu ermöglichen.

Wer profitiert, wenn Mitarbeiter Mitarbeiter werben?

Recruiter
erschließen einen zusätzlichen Recruiting-Kanal und schärfen gleichzeitig die Arbeitgebermarke durch die reichweitenstarke Kommunikation über die persönlichen Netzwerke der Mitarbeiter.

Mitarbeiter
profitieren von Prämien für erfolgreiche Empfehlungen. Mehr noch: Sie empfinden Wertschätzung, wenn sie neue Kollegen werben und darüber die Entwicklung des Unternehmens aktiv mitgestalten können. 

Talente
erhalten Jobangebote, die perfekt zu ihrem Profil passen, weil der empfehlende Mitarbeiter beide Seiten – also den Arbeitgeber und den Bewerber – kennt und einschätzen kann.   

Cornelia Lass

Global Head of Talent Acquisition, Avaloq

„Nach der Talentry-Einführung erreichten uns weltweit etwa 50 Prozent mehr Bewerbungen. Talente etwa auf LinkedIn handverlesen anzusprechen, ist deutlich aufwändiger. Auch auf Agenturunterstützung müssen wir seltener zurückgreifen.“

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