Ein netter Unternehmensstand mit Kaffee, Luftballons und Flyern – so stellen sich viele Menschen Marketing vor. Jedoch braucht es oft einiges mehr, um herauszustechen. Das Ziel der Vermarktung eines Produktes bzw. einer Dienstleistung – ob intern oder extern – bleibt immer das gleiche: die nachhaltige Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu erlangen. Bevor eine Person Geld oder Zeit investiert, muss sie in der Investition für sich selbst einen Mehrwert oder Anreiz entdecken.
Doch wie kann eine neue Software unternehmensintern so vermarktet werden, dass möglichst viele Mitarbeiter davon erfahren und diese auch nutzen?

Relevanz der internen Vermarktung

Da die Teilnahme an einem digitalen Mitarbeiterempfehlungsprogramm – im Gegensatz zu vielen anderen Programmen eines Unternehmens – freiwillig ist, muss ein MEP auf spezielle Art und Weise beworben werden. Vor allem Großunternehmen sehen sich oft vor die Herausforderung gestellt, die Aufmerksamkeit aller Mitarbeiter auf ein spezielles Thema lenken zu wollen. Damit ein digitales Mitarbeiterempfehlungsprogramm dem Unternehmen einen Mehrwert liefert, müssen sich Mitarbeiter auf der Plattform registrieren und über diese Stellen empfehlen. Doch dies gelingt nur, wenn die Mitarbeiter auf das Programm aufmerksam gemacht werden. Sobald ein Mitarbeiter registriert ist, eröffnet sich ein neuer Kommunikationskanal; denn ab diesem Zeitpunkt werden dem Nutzer zusätzlich Informationen in Newslettern zugestellt. Oft erfahren Mitarbeiter so überhaupt erst von offenen Stellen im Unternehmen.

Mitarbeiterempfehlungsprogramm: Allzwecklösung Adé!

Zunächst gibt es keine Allzwecklösung, die garantiert in allen Unternehmen funktioniert. Die Kommunikation in den verschiedenen Unternehmen könnte oft nicht unterschiedlicher sein und so muss auch die Kommunikation eines Mitarbeiterempfehlungsprogramms auf jedes einzelne Unternehmen angepasst werden. Einige Kommunikationsschwerpunkte und –inhalte jedoch bleiben gleich.

Integration in unternehmensinternes Corporate Design

Ein wichtiger Inhalt der Werbekampagne ist zunächst der Name des Programms. Am häufigsten wird wohl der Name „Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter“ verwendet. Jedoch sind dem Unternehmen in Sachen Kreativität bei der Namensgebung keine Grenzen gesetzt und ein Name mit speziellem Bezug auf das Unternehmen ist dabei deutlich einprägsamer für den Nutzer. In diesem Zuge wird auch das Branding der Plattform an das Corporate Design angepasst. So fügt sich die Mitarbeiterempfehlungsplattform auch optisch nahtlos in die sonstige Unternehmenskommunikation ein und erreicht dadurch einen größeren Wiedererkennungswert.

EINFACH, SCHNELL & PRÄMIENBASIERT

Weitere wichtige Aspekte, die in der Kommunikation mit den Mitarbeitern immer transportiert werden sollten, sind die Einfachheit und der schnelle Ablauf einer Empfehlung sowie die Transparenz des Empfehlungsprozesses. So kann der aktuelle Stand der Empfehlung über die Plattform im Detail nachvollzogen werden. Auch das Prämiensystem ist ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Empfehlung. Gerade dieses kann je nach Unternehmen eine wichtige Rolle bei der Incentivierung zur Teilnahme spielen.

Mitarbeiter als Unternehmensbotschafter

Doch was passiert eigentlich, wenn eine Person empfohlen wird, die schlussendlich nicht in das Profil passt? In erster Linie ist es wichtig Mitarbeiter für das Empfehlen zu sensibilisieren. Um jedoch die Anzahl der Bewerber, die nicht passen, möglichst gering zu halten, sollten die Anforderungen der Stelle klar kommuniziert werden. Führungskräfte und Mitarbeiter, die im eigenen Unternehmen gut vernetzt sind, können für den potentiellen Bewerber dabei die Rolle eines Botschafters übernehmen.

Kommunikationskanäle je nach Unternehmensstruktur

Da eine reibungslose Kommunikation vor der Einführung und bei Go Live des Programms essenziell ist, gibt es einige Aspekte zu berücksichtigen. Unternehmen weisen unterschiedliche Strukturen auf. Dazu gehören auch unterschiedlichen Gegebenheiten an verschiedenen Standorten / Ländern. Folglich müssen Unternehmen über verschiedene Kanäle kommunizieren, zu Beginn die richtigen Kommunikationskanäle festlegen und die Inhalte auf die Zielgruppe abstimmen.

Die Prämie – nicht immer Überzeugungsfaktor Nr.1

Eine große Rolle spielt hierbei die Höhe der ausgelobten Prämie. Es hat sich gezeigt, dass für Mitarbeiter mit hohem Gehalt, eine Prämie von 1000 € nicht das Hauptargument ist, einen Kontakt zu empfehlen; wohingegen Mitarbeiter mit geringerem Gehalt diese Prämie als einen sehr großen Incentivierungsfaktor wahrnehmen. Je nach Durchschnittsgehalt im Unternehmen sollte somit die Prämie mehr oder weniger stark in der Kommunikation gewichtet werden.

Doch wie wird all dies schlussendlich kommuniziert? Auch hier sind der Kreativität eines Unternehmens keine Grenzen gesetzt. Auch in Zeiten von Social Media und Online Marketing ist die persönliche Ansprache nach wie vor einer der effektivsten Kanäle. Die Vermarktung eines Mitarbeiterempfehlungsprogramms kann beispielsweise im Rahmen einer Vorstellung auf dem firmeninternen Sommerfest stattfinden. Auch die Einrichtung eines Informationsstands in der Kantine, um möglichst viele Mitarbeiter persönlich zu adressieren, stellt eine Option dar. Die Möglichkeit, bei Fragen direkt nachhaken zu können, spielt hierbei sicher eine Rolle.

Mitarbeiterempfehlungsprogramm: Kampagnen von herkömmlich bis ausgefallen

Wie ausgefallen darf eine Kampagne denn nun sein? Das ist jedem Unternehmen selbst überlassen und hängt auch stark von der Unternehmenskultur ab. Die Bandbreite reicht von einer Ankündigungsmail bis hin zur Ernennung des erfolgreichsten Empfehlers – die Möglichkeiten sind unerschöpflich: Plakate, ein Stand in der Kantine, ein Beitrag in der Mitarbeiterzeitung, Werbung über Führungskräfte, Konferenzen oder Tagungen auf denen das Thema aufgegriffen wird, Erklär-Videos, Flyer in der Gehaltsabrechnung und vieles mehr. Hauptsache, das Interesse wird geweckt.

Was folgt nach der Einführung eines Mitarbeiterempfehlungsprogramms?

Der Softwareanbieter begleitet den kompletten Prozess als beratende Instanz und Impulsgeber. Die Ausarbeitung der Kommunikationsstrategie selbst erfolgt durch das Unternehmen oder durch eine Agentur. Nach Go-Live des Mitarbeiterempfehlungsprogramms sollte die Vermarktung und Kommunikation über die Software jedoch nicht eingestellt, sondern kontinuierlich ausgebaut und optimiert werden. So kann sichergestellt werden, dass Mitarbeiter auch weiterhin ausreichend über die Registrierung und Teilnahme informiert werden und die Anzahl wertvoller Empfehlungen konstant hoch bleibt.

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